Archiv: Frühlings Erwachen

Festspiele Reichenau Neuer Spielraum

Frank Wedekind (1864–1918)

Einführung / Kurzbeschreibung

Wedekinds gesellschaftskritisches Drama stellt eine Gruppe von Jugendlichen ins Zentrum, deren Auflehnungen gegen die rigiden Moralvorstellungen des prüden Bürgertums im ausklingenden 19. Jahrhundert tragisch scheitern. Frank Wedekind schrieb seine sogenannte Kindertragödie „Frühlings Erwachen“ 1890 im Alter von 26 Jahren. Es war sein erstes Buch und er ließ es auf eigene Kosten drucken.

Von der Kritik wurde es als sittenwidrig und anstössig verdammt. 1906 kam es schließlich zur Uraufführung an den Berliner Kammerspielen unter der Regie von Max Reinhardt und mit Wedekind in der Rolle des vermummten Herrn. Das Stück wurde wiederholt Aufführungsverboten und Zensur unterworfen. Wedekind galt als skandalösester Schriftsteller Deutschlands nach der Jahrhundertwende. Erst Jahrzehnte später, nach seinem Tod, wurde „Frühlings Erwachen“ erstmals unzensiert aufgeführt.

Der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Christian Berkel erarbeitet das Stück diesen Sommer für Reichenau mit einem jungen Ensemble Studierender des Max Reinhardt Seminars, das die Bühne mit arrivierten Kolleginnen und Kollegen wie Stefanie Dvorak, Paul Matić und Martin Schwab teilt.

DAUER
ca. 2 h 30 min (20 min Pause)

Besetzung

  • Christian Berkel, Regie, Bearbeitung
  • Hans Kudlich, Bühne
  • Erika Navas, Kostüm
  • Lukas Kaltenbäck, Licht
  • Stefanie Dvorak
  • Paul Matić
  • Babett Arens
  • Michael Masula
  • Martin Schwab
  • Maria Happel (alternierend), vermummter Herr
  • Studierende des Wiener Max Reinhardt Seminars (mdw)
  • Pilar Borower
  • Johannes Deckenbach
  • Lenya Gramß
  • Nils Hausotte
  • Eren Kavukoglu
  • Simon Löcker
  • Seide Noffke
  • Sophie Juliana Pollack
  • Matthäus Zaborszyk

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