Johanna Prosl

(c) Marian Lenhard

Biographie

Geboren in Niederösterreich, Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar in Wien (Abschluss 2016). Seitdem ist sie ständiges Mitglied der Festspiele Reichenau, wo sie in „Doderers Dämonen“ (2016), „Zur schönen Aussicht“ (2017), und „Das Vermächtnis“ (2018) zu sehen war. 2019 spielte sie dort die Hauptrolle in Arthur Schnitzlers „Der Ruf des Lebens“.

In Wien war Johanna in verschiedenen Produktionen am Kosmos Theater, Dschungel Wien und Theater Hamakom Nestroyhof zu sehen. Sie war Teil der erfolgreichen Inszenierung „GANYMED in Love“ (2019) von Jacqueline Kornmüller und zeigte ihre besondere Liebe zur Komödie in zwei Produktionen am Bronski & Grünberg Theater, „Titanic“ (2018) und „Der Exorzist“ (2019), jeweils unter der Regie von Dominic Oley. Zuletzt war Johanna an der neuenbuehnevillach zu sehen, in Michael Gampes Inszenierung „The Who and the What“ (2021) und in „Die Reise der Verlorenen“ (2022), bei der Mercedes Echerer Regie führte. Nach „Doderers Dämonen“ und „Das Vermächtnis“ ist „Des Teufels General“ nun ihre dritte Zusammenarbeit mit Hermann Beil bei den Festspielen Reichenau.

Mitwirkend bei

Des Teufels General

Carl Zuckmayer (1896–1977)

Zuckmayers Drama entfaltet sich um den moralischen Konflikt des General Harras in Berlin 1941. Harras ist eine schillernde Persönlichkeit, leidenschaftlicher Flieger und Lebemann. Obwohl er die NSDAP persönlich verachtet, unterstützt er die Nationalsozialisten durch seine militärische Treue. Da wiederholte Flugzeugunfälle durch Materialfehler als Sabotageakte des Widerstands gedeutet werden, gerät Harras ins Visier des unerbittlichen Kulturleiters des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Schmidt-Lausitz. Nach zweiwöchiger Haft bekommt er eine Frist zur Aufklärung der Vorfälle und soll den Schuldigen finden.

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