Nicolaus Hagg

(c) Jan Frankl

Biographie

Der in Klagenfurt geborene Nicolaus Hagg erhielt seine Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien bei Elfriede Ott. Nach dem Abschluss der Schauspielschule wurde er Mitglied des Wiener Volkstheaters. Von 1999 bis 2003 war er an verschiedenen Theatern in Berlin tätig (Theater des Westens, Deutsches Theater). Wieder in Wien spielte er am Theater in der Josefstadt, und den Festspielen Reichenau. Er ist Mitglied der Wiener Volksoper.

Mit „Parkbankphilosophen“ entstand ein erstes Stück für die Festspiele Reichenau. Ihm folgten Dramatisierungen der „Strudlhofstiege“ und der „Dämonen“ von Doderer, „Anna Karenina“, „Madame Bovary“, und „Effi Briest“. Mit „Oberst Redl“ und „1914 – zwei Wege in den Untergang“, gelangten zwei Stücke zur Uraufführung, die nicht auf Romanen beruhen. Für das Theater in der Josefstadt entstand 2019 eine deue Dramatisierung der „Strudlhofstiege“. Außerdem verfasste er Texte für das Burgtheater und die Salzburger Festspiele.

Mitwirkend bei

Des Teufels General

Carl Zuckmayer (1896–1977)

Zuckmayers Drama entfaltet sich um den moralischen Konflikt des General Harras in Berlin 1941. Harras ist eine schillernde Persönlichkeit, leidenschaftlicher Flieger und Lebemann. Obwohl er die NSDAP persönlich verachtet, unterstützt er die Nationalsozialisten durch seine militärische Treue. Da wiederholte Flugzeugunfälle durch Materialfehler als Sabotageakte des Widerstands gedeutet werden, gerät Harras ins Visier des unerbittlichen Kulturleiters des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Schmidt-Lausitz. Nach zweiwöchiger Haft bekommt er eine Frist zur Aufklärung der Vorfälle und soll den Schuldigen finden.

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